PFARRGEMEINDE ST. JOHANN BAPTIST – REFRATH - BERGISCH GLADBACH


XV. Internationale Orgelwochen
Sonntag, 8. März 2020, 17 Uhr,
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Michael Utz (Abtei Brauweiler) 

Werke von Bach, Fauré, Holst, Eben und Hakim


Michael Utz, Finalist beim Internationalen Orgelwettbewerb in Dublin, ist seit 2003 Kantor an der Abteikirche Brauweiler, wo er auch künstlerischer Leiter des Musikfestivals „Classic Nights“ und der Internationalen Orgelkonzertreihe ist. Mit dem AbteiChor St. Nikolaus und dem seit 2009 von ihm geleiteten Städtischen Chor Leverkusen führt er in der Abtei Brauweiler und im Forum Leverkusen große Oratorien und Chorkonzerte auf. Ebenfalls im Bereich der zeitgenössischen Musik ist er aktiv, so spielte und dirigierte er diverse Uraufführungen und deutsche Erstaufführungen. Michael Utz wirkt als Organist, Cembalist und Pianist bei Produktionen des WDR Köln mit. Als Konzertorganist tritt er regelmäßig in ganz Deutschland, in vielen europäischen Ländern, in Tansania und in Japan auf. www.michael-utz.com

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Abendkasse: 12 € / 5 € erm. für Schüler/Studenten


XV. Internationale Orgelwochen
Sonntag, 15. März 2020, 17 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Gereon Krahforst (Abtei Maria Laach)

Werke von Beethoven, Vierne, Ciurlionis, Karg-Elert, Dupré, Pärt, Callahan und Krahforst

Gereon Krahforst, vielfacher Preisträger für Orgel, Improvisation, Klavier und Komposition, ist ein international gefragter Konzertorganist, der nach vielen renommierten Stationen als Dom- und Kathedralorganist (Minden, Paderborn, Marbella/Spanien und Saint Louis/USA) als Abteiorganist in Maria Laach wirkt. Seine internationale Konzert- und Lehrtätigkeit führte ihn als Gast in viele Kirchen und Konzertsäle zu internationalen Festivals, auch als Improvisator, in fast alle Länder Europas, die russische Föderation, Israel, die USA, Kanada, Korea und Japan. Immer wieder werden seine abwechslungsreichen Programmgestaltungen und unkonventionellen Registrierungen bewundert. Neben der Veröffentlichung zahlreicher Chor- und Orgelwerke spielte er einige vielbeachtete CDs ein und trat oft für Fernsehen und Rundfunk auf. Seit 2018 ist er zusätzlich Organist und Custos der großen Orgel in der Rhein-Mosel-Halle Koblenz sowie Intendant des Bonner Orgelfestes. Im Jahr 2019 spielte er in Koblenz und Maria Laach jeweils alle 10 Orgelsymphonien Widors, 2020 folgen dort die 6 Orgelsymphonien Viernes. www.gereonkrahforst.org www.laacher-orgelkonzerte.de

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Abendkasse: 12 € / 5 € erm. für Schüler/Studenten


XV. Internationale Orgelwochen
Sonntag, 22. März 2020, 17 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Stephen Tharp (New York) 


Werke von Frescobaldi, Bach, Mendelssohn, Jongen, Heiller, Baker und Mulet

Stephen Tharp, ist nach über 50 Tourneen und mehr als 1200 Konzerten weltweit bekannt als einer der größten Konzertorganisten unserer Zeit. Als begnadetem Interpreten zeitgenössischer Orgelmusik trugen ihm unter anderem Thierry Escaich, Jean Guillou oder Naji Hakim Uraufführungen ihm gewid-meter Werke an. Als Komponist schrieb Stephen Tharp 2006 ein Auftragswerk für die Einweihung des Tuba-Werks, einer Erweite-rung der großen Orgel im Kölner Dom. Im April 2008 war Stephen Tharp der offizielle Organist für den Besuch Papst Benedikts XVI. in New York City. Seine Solo-CDs - sowohl mit klassischem Repertoire als auch mit ausgesprochenen Raritäten - wurden von Fachpresse und Orgelwelt gleichermaßen gefeiert. Nach Organistenposten an der St. Bartholomew‘s Church und der St. Patrick’s Cathedral ist er heute als Artist-in-Residence an der St. James‘ Church in New York City tätig. Hier entstand vor wenigen Monaten eine neue CD an den Schoenstein-Orgeln. www.stephentharp.com

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Abendkasse: 12 € / 5 € erm. für Schüler/Studenten


XV. Internationale Orgelwochen
Sonntag, 29. März 2020, 17 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Christophe Knabe (Bergisch Gladbach)

Werke von Bach, Mendelssohn, Franck, Reger und Karg-Elert

Christophe Knabe studierte in Luxemburg, Düsseldorf sowie Paris, wo er sein Konzertexamen in der Orgelklasse von Jean-Paul Imbert, Schüler der legendären Organisten Pierre Cochereau und Jean Guillou, abschloss. Mit 21 Jahren wurde er Assistent von Elmar Lehnen an der päpstlichen Marienbasilika im Wallfahrtsort Kevelaer, welcher ihn musikalisch sehr prägte. Dort wurde er später zum Zweiten Basilikaorganisten berufen. Seit 2011 ist er Kantor und Seelsorgebereichsmusiker an St. Johann Baptist Refrath/Bergisch Gladbach, wo er die umfangreiche Kirchenmusik und Konzertreihen aufgebaut hat. Als Dirigent bringt er regelmäßig große Oratorien und Orchesterwerke zur Aufführung und tritt als Konzertorganist im In- und Ausland auf.

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Abendkasse: 12 € / 5 € erm. für Schüler/Studenten


Sonntag, 05. April 2020, 17 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Johann Sebastian Bach:
Johannes-Passion BWV 245


Kornelia, Rück 
– Eva Nesselrath, Alt – Jörg Nitschke, Tenor – Wolfgang Tombeux, Baß

Kammerchor an St. Johann Baptist 
– Rheinisches Symphonieorchester
Christophe Knabe, Leitung

„Herr, unser Herrscher“! Kein Klagegesang im Eingangschor wie bei seiner Vertonung der Matthäus-Passion, sondern Verherrlichung des wahren Gottessohnes. Wie der Evangelist Johannes selbst zeichnet Bach ein weniger vermenschlichtes Bild von Jesus und dessen Leidensgeschichte. Während seine Matthäus-Passion das Geschehen meditativ und betrachtend bedenkt, ist die Johannes-Passion dem Text entsprechend kraftvoll und dramatisch. In einem atemberaubenden Tempo wechseln sich die opernhaft zugespitzten Rezitative mit den affektgeladenen Turba-Chören ab.

Vorverkauf (ab 1.3.2020): 20 € / 10 € erm. für Schüler/Studenten 
Abendkasse: 25 € / 15 € erm.

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XXII. Konzerte in der Alten Kirche
Karfreitag, 10. April 2020, 19:30 Uhr, Alte Kirche
Francois Couperin: Lecons de Ténèbres

Ensemble AD LIBITUM 
Ellen Giacone, Sopran – Gaelle Vien, Sopran – Beate Vins, Violoncello – Rosch Mirkes, Continuo


Zu Ludwigs XIV. Zeiten blieben die Opernhäuser Frankreichs in der Karwoche geschlossen, es war untersagt, weltliche Musik aufzuführen. Einzelne Klöster und Kirchen begannen, die Matutin-Gottesdienste der Kartage, also die Nachtwache in der Reihe der Stundengebete, besonders musikalisch auszugestalten, wobei die Praxis, die Gottesdienste auf den vorhergehenden Abend zu verlegen, bald allgemein wurde, dies auch vor dem Hintergrund, weil die höfische Gesellschaft auch in den Tagen nicht auf musikalische Unterhaltung verzichten wollte. Dies bot auch den „theatralischen Vorteil“, daß man die Kerzen nach und nach löschen konnte, um den Gottesdienst in der Dunkelheit enden zu lassen; daher auch der Name für die Gottesdienste: „Leçons de Ténèbres“ (Lehrstunden der Finsternis). Textliche Grundlage der „Leçons de Ténèbres“ sind Auszüge aus den Klageliedern des Propheten Jeremia im Alten Testament, sie beklagen die Zerstörung Jerusalems. Viele Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts versuchten sich mit den Vertonungen der Klage-lieder zu profilieren. Wegen ihrer musikalischen Eleganz, ihres Reichtums an musikalischer Vielfalt und Ornamentik haben sie vieles gemeinsam mit der französische Barockoper.

François Couperin hat mit seinen „Leçons de Ténèbres“, die er für die Pariser Abtei Longchamp komponierte, eine Synthese zwischen italienischer und französischer Tonsprache gefunden: typisch französisch sind der elegante Stil der melismatischen Abschnitte und der Verzierungen, die rezitativähnlichen Abschnitte mit ihrer Dramatik sind klar italienisch beeinflußt. Bei dieser Abendmusik am Karfreitag wollen wir einem alten Brauch folgen: bei François Couperin sind an 14 Stellen die kleinen Pausen vermerkt, wo die Musik für einen Moment verharrt, um nach und nach die 14 angezündeten Kerzen an den siebenarmigen Leuchtern zu löschen. Sie stehen symbolisch für die Jün-ger und die drei Marien Kleophae, Salome und von Magdala. Eine zusätzliche Kerze, Christi völlige Verlassenheit aber die Hoffnung auf seine Auferstehung symbolisierend, bleibt am Ende brennen.

Vorverkauf (ab 16.3.2020): 12 € / 5 € erm. für Schüler/Studenten 
Abendkasse: 15 € / 10 € erm.

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Sonntag, 19. April 2020, 17 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Das Gesamtorgelwerk von J. S. Bach (Teil 2)

Paul Breisch (Luxemburg) 

Paul Breisch studierte bei Michel Bouvard, Olivier Latry, Thierry Escaich und Loïc Mallié am „Conservatoire National Supérieur de Paris“, wo er sieben Erste Preise erlangte. 1999
war er Preisträger des „Concours International d‘Orgue André Marchal“ der Stadt Biarritz (Frankreich). Neben seiner Orgelprofessur am Konservatorium in Esch/Alzette ist er seit 2006 in der Nachfolge von Carlo Hommel Domorganist an der Kathedrale von Luxemburg. www.maitrise.lu


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Der Eintritt ist frei, wir bitten um Ihre großzügige Spende (Türkollekte) zugunsten unserer Orgel.


Gedenkkonzert an das Ende des
Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren

Sonntag, 10. Mai 2020, 17 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

Judith Hoffmann, Sopran – Sophia Bart, Mezzosopran 
Jörg Nitschke, Tenor 
– Dieter Goffing, B

Oratorienchor Bergisch Gladbach – Rheinisches Symphonieorchester
Christophe Knabe, Leitung

 
Zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren führen wir mit renommierten Solisten die „Messa da Requiem“ von Giuseppe Verdi auf, welche ohne Zweifel zu den bedeutendsten geistlichen Kompositionen des 19. Jahrhun-derts gehört. Gelegentlich als „Verdis beste Oper“ bezeichnet, ist dieses Werk eine stilistische Brücke zwischen Aida und dem musiktheatralischen Spätwerk. Im Mittelpunkt steht die großangelegte Sequenz „Dies Irae“ vom jüngsten Gericht, bedrohlich, dramatisch, bewegend, eindrucksvoll, erschütternd bis wiederum hin zum versöhnlichen „Lacrimosa“. 

Doch Verdis „Messa da Requiem“ ist nicht nur ein Meisterwerk der Klassik, im Ghetto Theresienstadt wurde das Stück im Zweiten Weltkrieg auch zu einem Akt des Trotzes gegen die Nazis. Der Dirigent Rafael Schächter hatte es einstudieren und aufführen lassen unter unvorstellbaren Umständen. Außer einem alten Klavier stand kein Orchester zu Verfügung, zudem musste Schächter immer neue Leute für seinen Chor suchen, weil die Sänger nach Auschwitz abtransportiert wurden. Vor einer Delegation des Internationalen Roten Kreuzes und mit SS im Publikum fand eine der letzten Aufführungen Mitte 1944 im Ghetto Theresien-stadt statt. Mithilfe des Requiems schmetterten die Häftlinge den SS-Leuten entgegen, was sie sonst nicht sagen durften. „Libera me, Domine, de morte aeterna, ... dum discussio venerit, atque ventura ira. – Befreie mich, Herr, vor dem ewigen Tod... wenn die Rechenschaft naht und der kommende Zorn.“ Dass der Chor damit den Nationalsozialisten ihr Ende ankündigte, dürfte diesen kaum bewusst gewesen sein...

Vorverkauf (ab 14.4.2020): 25 € / 10 € erm. für Schüler/Studenten 
Abendkasse: 30 € / 20 € erm.

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Sonntag, 24. Mai 2020, 17 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Das Gesamtorgelwerk von J. S. Bach (Teil 3)

Dominik Tukaj (Köln)

Dominik Tukaj studierte an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln „Katholische Kirchenmusik“, welches er mit dem Abschluss „Master of Music“ beendete. Zu seinen Lehrenden gehörten Prof. Thierry Mechler (Studienschwerpunkt Orgel), Otto Maria Krämer (Liturgisches Orgelspiel/Improvisation) und Prof. Reiner Schuhenn (Chor- und Orchesterleitung). Ein weiterführen-des Studium an der Schola Cantorum in Paris bei Prof. Jean-Paul Imbert in Orgel als Konzertfach schloss sich an. Seit Mai 2019 ist Dominik Tukaj Seelsorgebereichsmusiker im Seelsorgebereich Köln-Ehrenfeld.

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Der Eintritt ist frei, wir bitten um Ihre großzügige Spende (Türkollekte) zugunsten unserer Orgel.


XXII. Konzerte in der Alten Kirche
Freitag, 05. Juni 2020, 
19:30 Uhr, Alte Kirche 
Romantische Liedersoirée

Kathrin Schmitt, Sopran – Wolfgang Weber, Klarinette – Christophe Knabe, Klavier

Werke von Mozart, Kreutzer, Mendelssohn, Schubert und Spjor (Sechs Deutsche Lieder)

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Vorverkauf (ab 11.5.2020): 12 € / 5 € erm. für Schüler/Studenten 
Abendkasse: 15 € / 10 € erm.

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Sonntag, 21. Juni 2020, 17 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Das Gesamtorgelwerk von J. S. Bach (Teil 4)

Markus Belmann (Düsseldorf)

Markus Belmann (Düsseldorf) ist seit 2008 Kantor an der Düsseldorfer Maxkirche, einem der profiliertesten Kirchenmusikstandorte im Rheinland, sowie leitender Kirchenmusiker in der Düssel-dorfer City. Neben der Leitung des Maxchores, einem der größten und aktivsten Chöre des Erzbistum Köln, ist er künstlerischer Leiter der wöchentlichen Marktmusik, der ältesten Orgelkonzertreihe der Landeshauptstadt. Seit dem Wintersemester 2018/19 ist Markus Belmann an der Internationalen Musikakademie Anton Rubinstein in Düsseldorf als Dozent für das Fach Orgel tätig. www.musik-maxkirche.de

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Der Eintritt ist frei, wir bitten um Ihre großzügige Spende (Türkollekte) zugunsten unserer Orgel.


Konzert zum Patrozinium
Samstag, 27. Juni 2020, 20 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Metal & Pipes




ShadoWhisperS
Diane Frisch, vocals 
– Laurent Schleck, keyboard – Jean-Claude Sonnen, Guitar 
Piquet Jung, bass – Mot Speller, drums – Paul Kayser, Orgel

ShadoWhisperS ist „Symphonic Metal“ aus Luxemburg und steht für einen musikalischen Crossover zwischen Metal und Elementen der klassischen Musik, sowie Einflüssen aus dem Gothic Bereich. In ihrem Programm “Metal and Pipes” vereinen sie die Klangvielfalt der klassischen Pfeifenorgel mit den düsteren Klängen und den härteren Riffs des „Symphonic Metal“. Dies mag auf den ersten Blick erstaunlich sein, wenn man sich allerdings näher mit dem Metal Genre befasst, erkennt man klare Parallelen zur klassischen Musik. www.shadowhispers.com

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Abendkasse: 15 € Erwachsene - Schüler & Studenten frei!


XXII. Konzerte in der Alten Kirche
Freitag, 10. Juli 2020, 
19:30 Uhr, Alte Kirche 

Die Harfe im Serail - Klänge aus 1001 Nacht

In der Welt des Orients zählte die Harfe lange zu den wichtigsten Instrumenten. Zum sanften Klang der Ҫeng ließ sich der Sultan verwöhnen. Lange Zeit war es nur Frauen erlaubt, ihre Saiten zu streicheln. Erst im Laufe der Jahrhunderte wurde die Ҫeng von der arabischen Oud-Laute verdrängt.

Tom Daun (Harfe) entführt ins Serail und in die märchenhafte Klangwelt des Orients: Kompositionen vom osmanischen Hof, arabische und persische Volksmelodien, Musik der sefardischen Juden und Klänge aus „Al Andalus“ – dem mittelalterlichen Spanien. Ergänzt wird das Programm durch abendländische Charakterstücke zwischen Barock und Impressionismus – inspiriert von orientalischen Phantasien und Sehnsüchten. www.tomdaun.de

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Vorverkauf (ab 8.6.2020): 12 € / 5 € erm. für Schüler/Studenten 
Abendkasse: 15 € / 10 € erm.

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Sonntag, 26. Juli 2020, 17 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Das Gesamtorgelwerk von J. S. Bach (Teil 5)

Peter Frisée (Wien)

Peter Frisée studierte bei Ernst Triebel und Michael Kapsner in Graz und ab 2003 bei Roman Summereder in Wien. Seine Studien schloss er 2012 mit Auszeichnung ab. Kurse und Meisterkurse bei Gerhard Gnann, Peter Planyavsky, Wolfgang Zerer, Konstantin Reymaier, Christoph Bossert, Ben van Oosten und Olivier Latry ergänzen diese Ausbildung. Seit 2004 ist er Organist der Erlöserkirche Am Schüttel in Wien, wohin unter seiner Leitung 2012 eine große Orgel aus Essen transferiert wurde. Seit 2007 bekleidet er die Ämter des Vorsitzenden des Orgelkomitées der Österreichischen Baukulturstiftung sowie des Dekanatskantors des Dekanats Wien II Leopoldstadt. Ebenfalls 2008 initiierte er das „Orgelfest Mariatrost“ Graz, dessen künstlerischer Leiter er ist und gründete die Serie „Barock im Prater“. Peter Frisée ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe. Konzerte in Österreich, Ungarn, Deutschland, Italien, Kroatien, Slowenien, Tunesien, Mexiko, Finnland, Estland, Polen, Tschechien und der Slowakei sowie Fernseh- und Rundfunkaufnahmen runden seine Tätigkeit ab. www.peterfrisee.com

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XXII. Konzerte in der Alten Kirche
Freitag, 07. August 2020, 
19:30 Uhr, Alte Kirche 

Sommerliches Konzert - Barocke Prachtmusik

Ensemble Amouné
Judith Hoffmann, Sopran 
– Dirk Wittfeld, Trompete – Christophe Knabe, Continuo

Werke von Purcell, Stanley, Walther, Corelli, Händel und Pachelbel



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Vorverkauf (ab 13.7.2020): 12 € / 5 € erm. für Schüler/Studenten 
Abendkasse: 15 € / 10 € erm.

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Sonntag, 30. August 2020, 17 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Das Gesamtorgelwerk von J. S. Bach (Teil 6)

Jörg Nitschke, Orgel

Jörg Nitschke (*1969) studierte Kirchenmusik sowie Lied- und Oratoriengesang. Seit 1992 ist er Kantor an St. Theresia in Es-sen-Stadtwald; seit 1998 auch an St. Lambertus in Essen-Relling-hausen. 2011 wurde er zum „Koordinierenden Kirchenmusiker“ in der Pfarrei St. Lambertus ernannt. Nitschke gründete 1994 die „Essener Vocalisten“ und 2005 den „Oratorienchor Essen“. Neben zahlreichen Rundfunk-, Schallplatten- und Fernsehproduktionen führen in Konzertreisen als Sänger oder Organist durch Europa, Japan, die USA und Kanada. www.joergnitschke.de

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XXII. Konzerte in der Alten Kirche
Freitag, 11. September 2020, 
19:30 Uhr, Alte Kirche 

Giovanni Battista Pergolesi: Stabat Mater
Rainer Maria Rilke: Das Marien-Leben



Kornelia Rück, Sopran 
– Sonja Dehn, Alt – Peter Dammeier, Rezitation
Rheinisches Symphonieorchester – Christophe Knabe, Continuo

Die zwölf Arien und Duette für Sopran, Alt und Orchester von Pergolesis Stabat Bater schildern Leid und Trauer der Gottesmutter um ihren gekreuzig-ten Sohn. Zwischen den einzelnen Abschnitten werden Passagen aus Rainer Maria Rilkes „Das Marien-Leben“ rezitiert, der überraschend humorvoll darin die Sorgen der schwangeren Maria sowie den Argwohn Josefs gegenüber der Jungfrauengeburt schildert.

Vorverkauf (ab 10.8.2020): 12 € / 5 € erm. für Schüler/Studenten 

Abendkasse: 15 € / 10 € erm.

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Sonntag, 20. September 2020, 17 Uhr
 Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Das Gesamtorgelwerk von J. S. Bach (Teil 7)

Paul Kayser (Luxemburg)

Paul Kayser, der sein Orgelkonzertexamen in Improvisation bei Prof. Wolfgang Seifen ablegte, ist Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe. Nach langjähriger Tätigkeit als Titularorganist der Echternacher Basilika in Luxemburg ist er heute Organist an der Kirche St-Alfons in Luxemburg-Stadt. www.paulkayser.lu

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Gedenkkonzert am 30. Jahrestag
der Deutschen Einheit

Samstag, 03. Oktober 2020, 17 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 


Maurice Duruflé: Requiem
Louis Vierne: Marche triomphale op. 46
Henri Büsser: Messe solennelle de Saint-Étienne

Eva Nesselrath, Mezzosopran – Manfred Bühl, Bariton 
Stefan Emanuel Knauer, Orgel

Kammerchor an St. Johann Baptist – Rheinisches Symphonieorchester
Christophe Knabe, Leitung

 
Zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren führen wir mit renommierten Solisten die „Messa da Requiem“ von Giuseppe Verdi auf, welche ohne Zweifel zu den bedeutendsten geistlichen Kompositionen des 19. Jahrhun-derts gehört. Gelegentlich als „Verdis beste Oper“ bezeichnet, ist dieses Werk eine stilistische Brücke zwischen Aida und dem musiktheatralischen Spätwerk. Im Mittelpunkt steht die großangelegte Sequenz „Dies Irae“ vom jüngsten Gericht, bedrohlich, dramatisch, bewegend, eindrucksvoll, erschütternd bis wiederum hin zum versöhnlichen „Lacrimosa“. 

Doch Verdis „Messa da Requiem“ ist nicht nur ein Meisterwerk der Klassik, im Ghetto Theresienstadt wurde das Stück im Zweiten Weltkrieg auch zu einem Akt des Trotzes gegen die Nazis. Der Dirigent Rafael Schächter hatte es einstudieren und aufführen lassen unter unvorstellbaren Umständen. Außer einem alten Klavier stand kein Orchester zu Verfügung, zudem musste Schächter immer neue Leute für seinen Chor suchen, weil die Sänger nach Auschwitz abtransportiert wurden. Vor einer Delegation des Internationalen Roten Kreuzes und mit SS im Publikum fand eine der letzten Aufführungen Mitte 1944 im Ghetto Theresien-stadt statt. Mithilfe des Requiems schmetterten die Häftlinge den SS-Leuten entgegen, was sie sonst nicht sagen durften. „Libera me, Domine, de morte aeterna, ... dum discussio venerit, atque ventura ira. – Befreie mich, Herr, vor dem ewigen Tod... wenn die Rechenschaft naht und der kommende Zorn.“ Dass der Chor damit den Nationalsozialisten ihr Ende ankündigte, dürfte diesen kaum bewusst gewesen sein...

Vorverkauf (ab 1.9.2020): 20 € / 10 € erm. für Schüler/Studenten 
Abendkasse: 25 € / 15 € erm.

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Sonntag, 18. Oktober 2020, 17 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Das Gesamtorgelwerk von J. S. Bach (Teil 8)

Christophe Knabe (Bergisch Gladbach)

Christophe Knabe studierte in Luxemburg, Düsseldorf sowie Paris, wo er sein Konzertexamen in der Orgelklasse von Jean-Paul Imbert, Schüler der legendären Organisten Pierre Cochereau und Jean Guillou, abschloss. Mit 21 Jahren wurde er Assistent von Elmar Lehnen an der päpstlichen Marienbasilika im Wallfahrtsort Kevelaer, welcher ihn musikalisch sehr prägte. Dort wurde er später zum Zweiten Basilikaorganisten berufen. Seit 2011 ist er Kantor und Seelsorgebereichsmusiker an St. Johann Baptist Refrath/Bergisch Gladbach, wo er die umfangreiche Kirchenmusik und Konzertreihen aufgebaut hat. Als Dirigent bringt er regelmäßig große Oratorien und Orchesterwerke zur Aufführung und tritt als Konzertorganist im In- und Ausland auf.

Das detaillierte Programm entnehmen Sie dem Jahresprogramm (hier klicken).

Der Eintritt ist frei, wir bitten um Ihre großzügige Spende (Türkollekte) zugunsten unserer Orgel.


Sonntag, 08. November 2020, 17 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Das Gesamtorgelwerk von J. S. Bach (Teil 8)

Christoph Hauser (München/Fürstenfeld)

Christoph Hauser erhält in der Presse weltweit höchstes Lob für seine mitreißenden Interpretationen. Er ist Organist an der Klosterkirche Fürstenfeld mit ihrer weltweit berühmten historischen Fux-Orgel. Zahlreiche Konzerte führen ihn auch über die deutschen Grenzen hinweg ins europäische Ausland sowie nach Kanada, USA und Israel zu bedeutenden Konzertreihen und Festivals. www.christoph-hauser.org



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Sonntag, 22. November 2020, 17 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Joseph Haydn: Die Schöpfung




Kornelia Rück, Gabriel und Eva 
– Jörg Nitschke, Uriel
Wolfgang Tombeux, Adam 
– Dieter Goffing, Adam

Oratorienchor Bergisch Gladbach – Rheinisches Symphonieorchester
Christophe Knabe, Leitung

 
Passend zum Jahrsmotto der Pfarrei „Nachhaltig leben - die Schöpfung bewahren“ erklingt am Christkönigssonntag das monumentale Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn. Der erste Teil schildert die Erschaffung der Erde, der Pflanzen und des Firmanentes, im zweiten Teil die der Geschöpfe. Der dritte Teil beschäftigt sich mit dem Leben der ersten Menschen Adam und Eva. Drei Solisten repräsentieren die Erzengel, die die Tage der Schöpfung erzählen und kommentieren: Gabriel, Uriel und Raphael. Das Orchester spielt häufig in Tonmalerei-Episoden: die Beschreibung des Chaos, der Aufgang der Sonne oder die der Erschaffung der verschiedenen Tiere. Der Chor ist in monumentalen Chorpassagen eingesetzt, einige feiern das Ende eines Schöpfungstages oder den Schluß mit zwei großen Lob- und Dankeschören.

Vorverkauf (ab 5.10.2020): 20 € / 10 € erm. für Schüler/Studenten 
Abendkasse: 25 € / 15 € erm.

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I. Adventsmusiken bei Kerzenschein
Sonntag, 29. November 2020, 17 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Joyful Winds & Playful Pipes



Orgelklang und Flötenzauber
Andrea Will, Piccolo, Japanische Piccoloflöte und große Flöte 
Wolfgang Pohl, Oboe und English Horn – Hans-André Stamm, Orgel

Abendkasse: 12 € / 5 € erm. für Schüler/Studenten


I. Adventsmusiken bei Kerzenschein
Sonntag, 06. Dezember 2020, 17 Uhr,  Pfarrkirche St. Johann Baptist 
Schatten und Licht - Orgel 4händig & 4füßig

Barbara Pibernik (Slowenien) und Ulrich Theißen (Bamberg/Salzburg), Orgel 

Abendkasse: 12 € / 5 € erm. für Schüler/Studenten


I. Adventsmusiken bei Kerzenschein
Sonntag, 13. Dezember 2020, 17 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist 

Trompetenensemble und Orgel

Ensemble Clarasius
Michel Berns, Guy Conter & Patrick Haas, Trompeten
Paul Breisch, Orgel

Abendkasse: 12 € / 5 € erm. für Schüler/Studenten